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2. Jugendintegrationsgipfel 05.05.08- ein Besuch bei der Kanzlerin
Lisa und Manuel waren dabei
Wie sieht Integration aus? Ist die deutsche Bildung wirklich offen für alle?
Diese Fragen und noch viele mehr wurden im Berliner Auswärtigen Amt von deutschen und ausländischen Jugendlichen bearbeitet.
Selbst Sachsen-Anhalts Meinung war wichtig, die Manuel Bührig und Lisa Brühl vertraten.
Am 05.05. ging es 8.30 Uhr, nach scharfen Sicherheitskontrollen, im Auswärtigen Amt los. Es gab drei Workshops: "Integration und Schule"; "Integration und Ausbildung" und "Integration und Freizeit".
Dort wurden jeweils verschiedene Themen diskutiert und Thesenpapiere erarbeitet, die später der Staatsministerin Böhmer und der Bundeskanzlerin vorgestellt werden sollten.
Die Sicherung auf Bildung jedes Menschen in Deutschland wurde nach der Kultusministerkonferenz sogar im Grundgesetz verankert, wird dieses Recht aber immer gewährleistet?
Der Grundstein der Bildung wird bereits im Kindergarten gelegt, doch was, wenn die Kinder auf Grund einer Sprachbarriere der Eltern nicht das Privileg haben, den Kindergarten zu besuchen? Dann ist die Partizipation an einem bildungsvollen Aufwachsen gehindert. Durch ehrenamtliche Projekte, wie "News for all", bei denen Übersetzer die ausländischen Eltern bei Elternabenden begleiten, helfen den Eltern, die Unwissenheit, z.B. über das 3-gliedrige Schulsystem in Deutschland, auf Grund der Sprachbarrieren zu mindern und den Kindern somit eine Teilnahme an Klassen -oder Studienfahrten zu ermöglichen.
Nach der Erarbeitung der Thesenpapiere wurden wir mit Bussen der Bundespolizei zum Bundeskanzleramt gefahren, wo zuerst die Thesenpapiere Frau Böhmer und später Frau Merkel vorgestellt wurden.
Beide zeigten sich sehr offen gegenüber den Vorschlägen der Jugendlichen und waren sehr kooperativ.
Der 2. Jugendintegrationsgipfel war auf jeden Fall erfolgreich für alle Parteien. Frau Merkel wird auch nächstes Jahr wieder auf die Stimme der Jugendlichen setzen und die Integration in Deutschland fördern.
Lisa Brühl
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